Die Rehabilitation durchläuft derzeit eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Die alternde Bevölkerung, die Zunahme chronischer Erkrankungen, komplexere Behandlungsverläufe oder auch die Folgen des Klimawandels: Die Bedürfnisse ändern sich rasch, ebenso wie die Erwartungen der Patienten und der zuweisenden Ärzte. Vor diesem Hintergrund stellt die Fusion der Berner Klinik Montana und der Luzerner Höhenklinik Montana einen wichtigen Meilenstein für die Rehabilitationslandschaft in der Romandie dar.
Durch den Zusammenschluss ihrer Kräfte schaffen die beiden Einrichtungen die grösste auf dieses Fachgebiet spezialisierte Höhenklinik der Westschweiz mit 145 Betten und einer gemeinsamen Leitung. Diese Entwicklung ermöglicht es vor allem, das über viele Jahre hinweg im Haut-Plateau aufgebaute Fachwissen zu bewahren und zu stärken. Zudem ebnet sie den Weg für ein erweitertes Angebot, das in der Westschweiz selten ist und auf immer vielfältigere und komplexere medizinische Situationen eingehen kann.
Über die Infrastruktur hinaus festigt dieser Zusammenschluss ein echtes interdisziplinäres Ökosystem. Rehabilitationsärzte, Neurologen, Pneumologen, Kardiologen, Internisten, Psychiater, Psychologen, Logopäden, Fachpflegekräfte und Therapeuten arbeiten nun nach einem gemeinsamen Leitgedanken zusammen: eine ganzheitliche, individuelle und auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten zugeschnittene Versorgung anzubieten.
Auch die Berglandschaft stellt einen zunehmend wertvollen Vorteil dar. Auf einer Höhe von 1.400 Metern gelegen, profitiert die Klinik von einem gemässigten Klima, guter Luftqualität und einer Sonneneinstrahlung, die der Genesung besonders zuträglich ist – insbesondere in den Sommermonaten, in denen in den Ebenen oft grosse Hitze herrscht. Die alpine Umgebung mit Blick auf die „Couronne impériale“ und die Walliser Gipfel trägt wesentlich zum Rehabilitationsprozess bei.
Trotz dieser privilegierten Lage in den Bergen ist die Klinik äusserst gut erreichbar. Da sie über die Standseilbahn mit Sierre verbunden ist, können Angehörige während des gesamten Aufenthalts in unmittelbarer Nähe zu den Patienten bleiben.
Mit diesem Newsletter möchten wir künftig unsere Verbindung zu Ihnen – den zuweisenden Ärzten, Partnern im Gesundheitswesen und Akteuren des medizinischen Netzwerks – stärken. Wir werden uns regelmässig bei Ihnen melden, um Sie über die Entwicklungen unserer Einrichtung, unser Fachwissen und die Projekte zu informieren, die die Rehabilitation der Zukunft prägen.
Von Philippe Eckert, Direktor der Berner und Luzerner Kliniken, und Jean-Marie Schnyder, medizinischer Direktor der Berner und Luzerner Kliniken